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16.06.2018 - Das Literatur- Café in der Kita

Schon am Vortag des 12.06. sind viele Menschen in der Kita aktiv, um die gemütlichen Bücher-Sitz-Ecken in der Kita - Halle einzurichten.

Schön und gemütlich soll es sein, einladend und Lust auf eine gemütliche Leserunde machen.

Danach werden die vielen Bücher für die Lese-Bereiche herangeschleppt und nach Sparten sortiert. Neben Kinderbuch-Klassikern sind Vorlesegeschichten, Sachbücher, religiöse Bilderbücher für Kinder zu finden. Für die mehrsprachigen Kinderbücher muss viel Platz eingerichtet werden, denn immerhin verfügt die Kita über einen guten Fundus. Auch die Erwachsenen sollen nicht zu kurz kommen: Für die großen „Leseratten“ liegen aktuelle Krimis und Romane bereit.

Und dann ist es endlich so weit, das Literatur- Café öffnet seine Tore. Viele Erwachsene und Kinder nehmen das Angebot der

Erzieherinnen an., informieren sich, stöbern in den einzelnen Lesebereichen und ziehen sich dann in eine gemütliche Sitz-Ecke zum „Schmökern“ zurück.

Ich hätte nie gedacht, dass dieses Angebot so gut bei unseren Eltern ankommt“, resümiert Nancy Schmeling, die als Fachkraft für Sprache & Inklusion im Rahmen des Bundesprojekts „Sprache ist der Schlüssel zur Welt“ tätig ist.

Auch die in der Kita ehrenamtliche Lesepatin Michaele Karl ist überglücklich. Sie konnte an diesem Nachmittag viele Interessierte für die Pfarrbücherei gewinnen. „So macht Kooperation Spaß“, sagt sie, nachdem sie den letzten Familien das Bücher-Sortiment und die Räumlichkeiten in der Bücherei gezeigt hat.


09.05.2018 - Das Geschichtensäckchen für zu Hause

zu einer besonderen kreativen Stunde lud Frau Schmeling Eltern in das Familienzentrum St. Agnes ein. Auf dem Programm stand die Herstellung eines Geschichtensäckchens für die Lieben daheim.

Schon lange kommen die Geschichtensäckchen in der pädagogischen Arbeit schwedischer Kinderkrippen zum Einsatz. Die bunten Säckchen aus Samt und Seide enthalten kleine Figuren zu Geschichten, Märchen, Alltags-Situationen oder Liedern. Der Einsatz von Geschichtensäckchen unterstützt den Erwerb wichtiger Basiskompetenzen bei den Kindern. Kleine Geschichten werden mit Gegenständen nachgespielt, die die Kinder aus ihrem Alltag, aus Märchen oder Liedern kennen. Das darstellende Spiel gibt den Kindern emotionale Sicherheit – besonders in der täglichen Wiederholung – und regt sie zum Nachahmen an,“ erklärt die Fachkraft für Sprache den anwesenden Eltern. Frau Schmeling setzt die Geschichtensäckchen seit längerer Zeit im Kita-Alltag zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung ein. Die Kinder folgen begeistert den Geschichten, nutzen die Materialien für ihr Spiel und erzählen zuhause davon. „Meine Tochter hat den Inhalt der Geschichte nachgespielt. Zunächst habe ich mich darüber gewundert, wie kreativ meine Tochter zu Hause die Geschichten aus der Kita nachspielte. Das hat mich bewogen mitzumachen“, erzählt eine Mutter in der Runde. Frau Schmeling strahlt zufrieden: „So macht Elternarbeit Spaß.“ Und hofft darauf, dass auch die nächsten Angebote im Rahmen des Bundesprojekts „Sprache ist der Schlüssel zur Welt“ gut angenommen werden.

Hier ist die Anleitung fürs Geschichtensäckchen für alle, die es nacharbeiten möchten:

Diese Materialien braucht man:

  • Stoff deiner Wahl in 40 x 50 cm Größe (im Stoffbruch 20 x 25 cm) oder ein großes Küchenhandtuch

  • Ein (Satin-) Band in mind. 47 cm Länge

  • Zum Nähen: Stecknadeln, Stoffschere, Schneiderkreide, Nähmaschine mit Steppstich/Geradestich und Zick-Zack-Stich, Bügeleisen oder ganz einfach Nähnadel und Nähgarn

Anleitung:

  • den Stoff im Stoffbruch falten

  • die Seiten mit den Stecknadeln feststecken

  • Seiten zunähen

  • obere Kante umschlagen und festnähen oder mit der Zick-Zackschere versäubern

  • das Satinband zum Schließen des Säckchen benutzen. Fertig!!!


28.02.2018 - Osterspuren finden – Kita–Kinder begeben sich auf eine Zeitreise

Als Marlene am Morgen die Kita zusammen mit ihrer Mutter betritt, erkennen die beiden gleich, heute ist hier etwas anders. „Schau mal, Mama, da liegt eine Lupe und dort Buchsbaumzweige!“, ruft sie ihrer Mutter zu. „Tatsächlich! Ich erinnere mich, wollt ihr heute nicht Osterspuren suchen und entdecken“, antwortet die Mutter und wandert den Spuren nach.

Auch der Raumschmuck in der Mehrzweckhalle hat sich verändert. Dort steht ein großer Reitesel aus Holz, ein großes goldenes Tor ist am Ende des Raumes zu erkennen und ein breiter Stoffstreifen liegt als Weg auf dem Fußboden aus. Die beiden staunen und überlegen, was die Kinder hier wohl erleben werden.

In Marlenes Gruppe finden sie weitere Spuren in einem Korb. Kleidungsstücke, Tücher und Zweige liegen dort bereit und eine Einladung, zum Fest nach Jerusalem zu kommen. Die Kinder der anderen Gruppen finden in ihren Körben Musikinstrumente, Bänder, Teppiche und viele andere Dinge, die sie in der Mehrzweckhalle für ihr gemeinsames Rollenspiel bei der kleinen Feier gebrauchen können.

Endlich um 9:30 Uhr ist es so weit. Die Zeitreise in das Land, in dem Jesus lebte, kann beginnen. Fröhlich und beschwingt betreten die Kinder die Halle. Neugierig und aufmerksam folgen sie den einleitenden Worten der Leiterin und tauchen mit ihren Erzieherin ein in die Zeit Jesu. Sie stehen an der Straße, die in die Stadt Jerusalem hineinführt. Staunen als die Jesuskerze zum Reitesel gestellt wird und jubeln, wie die Menschen damals, Jesus und seinen Freunden zu. Einige Kinder legen die mitgebrachten Tücher, Kleidungsstücke und Teppiche aus. „Richtig schön sieht die alte Straße aus“, flüstert ein Mädchen einem anderen zu. „da wird sich Jesus aber gefreut haben“, sagt ein anderes Kind.

Als die Feier nach weiteren Liedern, dem Evangelium und einem Gebet endet, nimmt sich jedes Kind einen Buchsbaumzweig für zu Hause mit. „Gebt eure Freude an eure Eltern, Geschwister und Freunde weiter. Erzählt von Jesus und seinem Einzug in die große Stadt.

Und das taten auch viele Kinder. Viele Eltern mussten beim Abholen vor der Mehrzweckhalle oder dem Esel stehenbleiben. Die Kinder erzählten dann, was sie erlebt, verstanden und behalten haben.

Die Erzieherinnen freuen sich über die Erzählfreude ihrer Kinder und das Interesse der Eltern. Das Ergebnis motiviert zum Weitermachen. In den nächsten Tagen reisen alle wieder zurück und erleben:

  • das große Freundschaftsmahl hautnah und begleiten Jesus zum Beten in den Garten Gethsemane;

  • gehen mit Jesus zum Statthalter Pilatus, der sich gar nicht zu helfen weiß und Recht sprechen soll,

  • begleiten Jesus auf seinem Weg und begegnen Simon und Veronika

  • und beten und trauern um den toten Jesus.

Am Osterdienstag geht die Osterspurensuche weiter. In der Wort – Gottes – Feier werden alle gemeinsam mit den drei Frauen das Grab leer vorfinden und erfahren, dass Jesus auferstanden ist. Und dann wie die Erwachsenen die Freude darüber erleben und anschließend am Nachmittag ihre Osterfreude an ihre Familien weitergeben.


13.02.2018 - Schulanfänger der Fairen Kita St. Agnes beschäftigen sich mit Umweltthemen und Nachhaltigkeit

Die Schulanfänger in der Fairen Kita St. Agnes stellten am Freitag, dem 09.03.2018 die Ergebnisse ihrer Workshops vor, die sich ums Wetter, Wasser und Kleidung drehten.

Die siebzehn Mädchen und Jungen forschten in drei Arbeitsgruppen über acht Wochen lang, um unter anderem zu ergründen, wie man Wasser täglich einsparen und wieder aufbereiten kann. Die kleinen Forscher suchten in der gesamten Kita nach Wasserquellen und erforschten das Abwassersystem in der Kita. In einem nächsten Schritt überlegten sie, wie man Wasser in der Kita einsparen kann. Danach stellten sie kleine Kläranlagen in PET-Flaschen her, um die Arbeit der großen Klärwerke besser zu verstehen.

Eine weitere Gruppe interessierte das Wetter. Wie entstehen Wolken? Warum regnet es? Und warum verändert sich das Wetter?, fragten sich die Kids. Sie beobachteten den Himmel, erzeugten Wolken, indem sie Experimente machten und ergründeten so, wie Regen entsteht. Danach erforschten sie den Wasserkreislauf und machten erstaunliche Entdeckungen.

Die dritte Forschergruppe verfolgte die Entstehung von T-Shirt & Co. . Woher stammt die Baumwolle meines T-Shirts? Wie sieht Baumwolle aus und wo wachsen Baumwollpflanzen? Von wem wird die Baumwolle geerntet und weiterbearbeitet? Auf all diese und andere Fragen erhielten die Kinder Antworten.

„Durch diese Workshops sind unsere Kinder zu richtigen Profis in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit geworden. Sie gehen bewusster mit Wasser und Kleidung um, weil sie nun wissen, wie wertvoll sie für uns sind und das viele Menschen für andere arbeiten, um diese zu produzieren und bereitzustellen. Auch der Klimawandel hat die Kinder sehr bewegt. Sie waren bestürzt darüber, dass durch die Erderwärmung die Pole abschmelzen, Eisbären und andere Tiere ihren Lebensraum verlieren“, berichteten die Erzieher-innen, die die Kinder bei ihren Forschungen begleiteten. „Wir sind stolz darauf, dass sich unsere Kinder in der Fairen Kita St. Agnes auch für die Umwelt und die Erhaltung der Schöpfung einsetzen.“


08.02.2018 - Großes Forscher - Treffen im Familienzentrum St. Agnes

Am Samstag, dem 03.02.2018 strömten Punkt 10:00 Uhr viele kleine und große
Forscher aus dem Stadtteil Schalke in das Familienzentrum St. Agnes, denn die
Erzieherinnen hatten zu einem besonderen Spielmorgen für Väter und Kinder geladen.

Voller Vorfreude trafen sich alle zunächst zum Auftakt in der Mehrzweckhalle. Dort erwartete sie Eulalia, die Weltraummaus. Die als große Weltraumforscherin, die Kinder und Erwachsenen zu Experimenten in die Weltraumslabors einlud.

In den vier Laboren konnte nach Herzenslust mit Farben, Magneten, Wasser, Eis und Feuer geforscht werden. Mit Eifer stürzten sich die Kinder mit ihren Vätern auf die Versuchsanordnungen. „Wie mischt man die Farbe Grün?“, fragte ein Vater und machte sich an die Arbeit. Während sein Sohn einfach die Farben mischte und stolz sein Zufallsprodukt „Grün“ präsentierte. „Wie hast Du das gemacht?“ staunte der Vater. „Ganz einfach!“ Du nimmst gelbe und blaue Farbe, einfach so!“ , antwortete das Kind. Der Anfang war gemacht, das Vater und Sohn -Tandem kreierte an diesem Tag noch viele Farbnuancen.

Auch in den anderen Bereichen wurde hoch motiviert geforscht. Wie viele Münzen kann ich in ein volles Wasserglas füllen, bevor es überläuft. Warum erlischt die Kerzenflamme bei dem einen Versuch schneller als beim anderen? Wie verändert sich der Aggregatzustand des Wassers durch die Zugabe von Kochsalz? Wie funktioniert der „Eiswürfelkran“? Diese und andere Fragen wurden gelöst. Zum Abschluss konnten sich Kinder und Väter auf die Schultern klopfen und sich beglückwünschen. Stolz trugen viele ihr „Forscher-Diplom“ mit nach Hause. Und Eulalia, unsere Weltraummaus freute sich über den gelungenen Vormittag.


09.01.2018 - Kita – Kinder übergeben ihren Spendenbetrag an die Sternsinger der Pfarrei St. Joseph in Gelsenkirchen – Schalke

Als Könige und Sternträger verkleidet übergeben Marlene, Finn, Sophie und Mara aus der Kita St. Agnes 440,00 € an Frau Michaele Karl, die die Sternsinger-Aktion in der Pfarrei leitet.

Mit ihrem Spendenbetrag möchten die Kita – Kinder die diesjährige Aktion des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ unterstützen.

Kinder in Indien müssen mitarbeiten und können dadurch nicht zur Schule gehen“. „Wir wollen, dass sie spielen und zur Schule gehen können, unser Geld soll dabei helfen“, berichten die Kinder.

Und dafür haben sich alle Kinder in der „Fairen Kita“ engagiert und Solidaritätsbrot sowie fairen Weihnachtsschmuck verkauft. „Wir sind stolz auf das Engagement der Kinder und die Spendenbereitschaft der Eltern. Seit 2016 unterstützen wir als Faire Kita die Initiative der Metropole Ruhr und weisen durch verschiedene kleine Aktionen unsere Kinder und deren Familien auf die Wirkung von fairem Handel und Handeln hin“, sagt die Leiterin Frau Marianne Stegemann.